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Mit Fleiß und Vision

Der wirtschaftliche Aufschwung im Deutschland der Nachkriegszeit war auch das Ergebnis der harten Arbeit, Entschlossenheit und innovativen Ideen mittelständischer Gründer, die neue Arbeitsplätze und Möglichkeiten in ihren Regionen schufen. Hans Voshaar, Jahrgang 1929, zählt zu diesen Gründern. Sein Lebenswerk ist weit über die bescheidenen Anfänge im Hinterhof hinausgewachsen, aber bis heute ein Familienbetrieb.

 

Der gelernte Maschinenbaumeister Hans Voshaar arbeitete zunächst als Webereischlosser in der Nordhorner Textilfabrik NINO. In dieser Zeit lernte er auch seine spätere Ehefrau Maria kennen, die ihn in allen Belangen unterstützte. 1954 gründete Hans Voshaar in Neuenhaus an der Lager Straße in der ehemaligen Waschküche seiner Eltern eine eigene Werkstatt, die er zusammen mit Maria neben seiner Festanstellung bei NINO betrieb. Als der Keksfabrikant Dietrich Borggreve einen großen Auftrag in Aussicht stellte, mussten sich die Eheleute Voshaar entscheiden. Sie wählten den mutigen Weg, sich komplett selbstständig zu machen. Hans Voshaar gab seine Anstellung bei NINO 1957 auf.

 

Die Entscheidung für den eigenen Betrieb „Schlosserei Hans Voshaar“ war weitreichend und erfolgreich. 1959 konnte Hans Voshaar seinen ersten Lehrling einstellen, neue Maschinen wurden angeschafft und die Tierställe mussten der wachsenden Werkstatt weichen. Die Auftragsbücher füllten sich weiter, so dass die Voshaars 1972 mit ihrem Betrieb, für den nun bereits 70 Mitarbeiter tätig waren, in die Ladestraße an den jetzigen Hauptstandort umzogen. Auch erfolgte die Umbenennung in HAVO, später in „Neuenhauser Maschinenbau“.

 

1981 stieg der Sohn von Hans und Maria Voshaar, Bernd Voshaar, in das elterliche Unternehmen ein und übernahm im Jahr 1986 schließlich die Leitung von seinem Vater. Hans Voshaar starb 1996. Maria Voshaar blieb auch nach dem Tod ihres Mannes im Unternehmen tätig und wurde von den Mitarbeitern sehr geschätzt.

Nach mehr als 35 Jahren beendete Bernd Voshaar 2020 seine operative Tätigkeit im Unternehmen und wechselte in den Aufsichtsrat der Neuenhauser Unternehmensgruppe. „Wenn ich heute auf die Firmengeschichte zurückblicke, dann tue ich das in voller Dankbarkeit und mit Stolz. Unsere gemeinsame Anstrengung hat sich gelohnt“, so der Nachfolger seiner fleißigen Eltern in einer persönlichen Mitteilung an die Mitarbeiter. Der Blick geht weiterhin nach vorne. Bernd Voshaars Kindern Anne und Johannes Voshaar steht der Weg offen, künftig verstärkt in der Unternehmensgruppe mitzuwirken. Neuenhauser ist und bleibt ein Familienunternehmen, dieses Versprechen gab Bernd Voshaar zu seinem Abschied. Im Aufsichtsrat wird er sein Wissen bei Bedarf weitergeben.

 

Die Neuenhauser Unternehmensgruppe beschäftigt heute 2.800 Mitarbeiter, davon 750 am Hauptstandort in Neuenhaus. Die Stadt erwies dem Firmengründer mit der Umbenennung der Ladestraße in die Hans-Voshaar-Straße im Jahr 2006 ihren aufrichtigen Respekt. Der Name Voshaar wird auch in Zukunft eng mit dem Erfolg der Neuenhauser Unternehmensgruppe verknüpft bleiben.

 

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